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Tourismusabgabe in der Gemeinde Alkersum

Mit Beginn des Jahres 2016 ist in der Gemeinde Alkersum eine neue Tourismusabgabensatzung in Kraft getreten. Die Tourismusabgabe wurde früher als Fremdenverkehrsabgabe oder auch als das sogenannte "Bettengeld der Vermieter" bezeichnet. Jeder, der gewisse Vorteile aus dem Tourismus ziehen kann, muss sich über die Tourismusabgabe an den gemeindlichen Aufwendungen der Tourismusförderung beteiligen. In erster Linie sind das natürlich die Betriebe der Gästebeherbergung, Gaststätten, Cafés und Einzelhändler. Aber auch Dienstleister wie Mietvermittler, Hausverwalter und sogar Unternehmen der Bauwirtschaft sind durch den örtlichen Tourismus bevorteilt - auch dann, wenn sie teilweise nur mittelbar mit Urlaubern oder Touristen zu tun haben.

Das ist neu in Alkersum:

Bisher wurden die Pflichtigen in zwei Kategorien unterteilt und in zwei unterschiedlichen Verfahren zu der Abgabe herangezogen:

  1. Betriebe der Gästebeherbergung, Vermieterinnen und Vermieter, Hoteliers usw. wurden erst nach Ablauf des Erhebungsjahres mit dem jährlichen Abgabenbescheid zur Zahlung herangezogen. Grundlage der Abgabenberechnung war dabei die Anzahl der im abgelaufenen Jahr erzielten Gästeübernachtungen.
    Dieser Kreis der Abgabepflichtigen erhält im Januar 2016 ein letztes Mal eine entsprechende Festsetzung für das abgelaufene Jahr (2015).
  1. Alle anderen (Gewerbe-)Betriebe oder Personen, die abgabepflichtige Tätigkeiten ausüben, mussten in Alkersum bisher jährlich per Stichtag 15. Juli die zur Berechnung der Abgabe erforderlichen Daten (z.B. Anzahl der Mitarbeiter, Fahrzeuge, Sitzplätze usw.) melden und wurden noch im selben Jahr zu der Abgaben herangezogen.

Ab 2016 gilt für alle Abgabepflichtigen jetzt ein einheitliches Verfahren:

Die Höhe der Jahresabgabe richtet sich jetzt nach dem tourismusbedingten Jahresgewinn eines jeden Pflichtigen - egal ob Beherbergungsbetrieb, freiberuflich tätige Person oder sonstigem Gewerbetreibenden. Diese Größe kann den Vorteil, den die oder der jeweils Abgabepflichtige aus der gemeindlichen Tourismusförderung ziehen könnte, am besten widerspiegeln und ist damit der gerechteste Maßstab zur Verteilung der Abgabenlast.

Ermittlung der Beitragseinheiten
Abb.: Nur der tourismusbezogene Gewinnanteil zählt zu den Beitragseinheiten für die Abgabenverteilung.

Der „tourismusbezogene Jahresgewinn“ lässt sich für jeden einzelnen Abgabepflichtigen nach einheitlichen, objektiven Kriterien als fiktiver Wahrscheinlichkeitswert errechnen. Man bedient sich dabei feststehender Branchengewinnsätze und mit gutachterlicher Hilfe gefundener Vorteilssätze, die den Bezug des Betriebes oder der Tätigkeit zum Tourismus bestimmen.
 

So geht es weiter

Die neue Tourismusabgabensatzung wurde am 16.12.2015 verabschiedet und inzwischen ortsüblich bekannt gemacht. Mitte Januar 2016 erhalten die betroffenen Abgabepflichtigen weitere schriftliche Informationen zu diesem Thema. Näheres zur Tourismusabgabe finden Sie auch hier.

 

 
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letzte Aktualisierung dieser Seite: 23.02.2017